Immobilien Kaufpreisfaktor Rechner 2026
Kaufpreisfaktor (KPF) berechnen
KPF unter 20: günstig · 20–25: marktüblich · über 25: teuer · über 30: Metropolenlage
- Durchschnittliche Nettomietrendite DE: 3,2 % (2026) (Stand: April 2026)
- Gute Rendite ab: 4,0 % netto (Stand: April 2026)
- Kaufpreisfaktor Deutschland-Ø: 23,4x (Stand: April 2026)
- Leerstandsquote bundesweit: 2,8 % (Stand: April 2026)
- Inflationsschutz: Immobilien langfristig +1,5 % real p.a. (Stand: April 2026)

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Kaufpreisfaktor: Vorab-Check für die erste Immobilie als Kapitalanlage
Rechnen Sie immer mit der Nettorendite, nicht mit der Bruttomietrendite. Die tatsächlichen Kosten (Verwaltung ca. 5 %, Instandhaltung 1 €/m²/Monat, Leerstand 3 %) fressen 1–2 Prozentpunkte. Wer nur die Bruttorendite betrachtet, kauft oft schlechter als gedacht.
Was ist der Kaufpreisfaktor?
Der Kaufpreisfaktor ist das Verhältnis zwischen dem Kaufpreis einer Immobilie und den erwarteten jährlichen Mieteinnahmen. Er gibt an, wie viele Jahresmieten benötigt werden, um den Kaufpreis zu decken. Ein niedrigerer Kaufpreisfaktor deutet auf eine potenziell bessere Rentabilität der Immobilieninvestition hin.Warum ist der Vorab-Check wichtig?
Der Vorab-Check des Kaufpreisfaktors hilft Ihnen dabei, schnell eine grobe Einschätzung über die Rentabilität einer Immobilieninvestition zu erhalten. Indem Sie den Kaufpreis in Relation zu den erwarteten Mieteinnahmen setzen, können Sie beurteilen, ob sich eine weitere Beschäftigung mit dem Angebot lohnt.Wie berechnet man den Kaufpreisfaktor?
Der Kaufpreisfaktor wird anhand der folgenden Formel berechnet:Kaufpreisfaktor = Kaufpreis der Immobilie / JahresmieteinnahmenBeispiel: Angenommen, der Kaufpreis einer Immobilie beträgt 500.000 Euro und die erwarteten jährlichen Mieteinnahmen belaufen sich auf 40.000 Euro. Der Kaufpreisfaktor würde dann wie folgt berechnet werden:
Kaufpreisfaktor = 500.000 Euro / 40.000 Euro = 12,5In diesem Beispiel beträgt der Kaufpreisfaktor 12,5, was bedeutet, dass etwa 12,5 Jahresmieten benötigt werden, um den Kaufpreis zu decken.
Interpretation des Kaufpreisfaktors
Die Interpretation des Kaufpreisfaktors hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. dem Standort, dem Zustand der Immobilie, den laufenden Kosten und der allgemeinen Marktsituation. Im Allgemeinen gilt:- Ein niedrigerer Kaufpreisfaktor deutet auf eine potenziell bessere Rentabilität hin, da weniger Jahresmieten benötigt werden, um den Kaufpreis zu decken.
- Ein höherer Kaufpreisfaktor kann auf einen höheren Kaufpreis im Verhältnis zu den Mieteinnahmen hinweisen.
- Es ist wichtig, den Kaufpreisfaktor im Kontext anderer Faktoren zu betrachten und Ihre individuellen Investitionsziele zu berücksichtigen.
Kaufpreisfaktor deiner Kapitalanlage

- Der Kaufpreisfaktor ist das Verhältnis zwischen dem Kaufpreis einer Immobilie und den erwarteten jährlichen Mieteinnahmen.
- Der Vorab-Check des Kaufpreisfaktors ermöglicht eine erste Einschätzung der Rentabilität einer Immobilieninvestition.
- Der Kaufpreisfaktor wird anhand der Formel Kaufpreis der Immobilie / Jahresmieteinnahmen berechnet.
- Ein niedrigerer Kaufpreisfaktor deutet auf eine potenziell bessere Rentabilität hin, während ein höherer Kaufpreisfaktor weitere Prüfung erfordern kann.
- Es ist wichtig, den Kaufpreisfaktor im Kontext anderer Faktoren wie Standort, Zustand der Immobilie und persönlichen Zielen zu betrachten.
Weiterführende Artikel
Weiterführend: Kaufpreisfaktor verstehen | Wann ist der Kaufpreisfaktor zu hoch? | Städtevergleich Rendite
Rechenbeispiel: Kaufpreisfaktor berechnen
| Stadt | Kaufpreis | Jahreskaltmiete | KPF | Äquivalente Rendite |
|---|---|---|---|---|
| München (Innenstadt) | 600.000 € | 18.000 € | 33x | 3,0 % brutto |
| Nürnberg | 280.000 € | 13.200 € | 21x | 4,7 % brutto |
| Leipzig | 160.000 € | 9.600 € | 16,7x | 6,0 % brutto |
| Halle (Saale) | 80.000 € | 7.200 € | 11x | 9,0 % brutto |
Formel: KPF = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. KPF 20 = 5 % Rendite, KPF 25 = 4 %, KPF 15 = 6,7 %.
Benchmark: KPF unter 20 = attraktiv für Rendite-Investoren. KPF 20–25 = marktüblich. KPF über 30 = nur für Wertsteigerungsstrategie geeignet.
Die Renditelandschaft in Deutschland hat sich seit 2020 stark verändert. Während Metropolen wie München und Hamburg weiterhin Nettomietrenditen von unter 3 % bieten, erfahren B-Städte wie Leipzig, Nürnberg und Dresden eine Renaissance unter Kapitalanlegern. Der Rückgang der Kaufpreise 2022/23 hat die Einstiegsbedingungen verbessert — wer in dieser Phase gekauft hat, profitiert heute von besseren KPFs. Für 2026 gilt: Rendite-Fokus auf B-Städte mit Bevölkerungswachstum, nicht auf teure Metropolen mit negativem Cashflow.





