Immobilien kaufen Augsburg: Bayerns drittgrößte Stadt als Investment
Augsburg ist nach München und Nürnberg Bayerns drittgrößte Stadt und bietet Kapitalanlegern ein attraktives Preis-Rendite-Verhältnis. Mit direkter S-Bahn-Anbindung an München (30 Min) und eigenem starken Arbeitsmarkt ist Augsburg ein aufgewerteter Pendlerstandort mit Eigencharakter.
Augsburg Kaufpreise und Mietrenditen 2026
- Notarkosten + Grundbuch: ca. 1,5–2,0 % des Kaufpreises (Stand: April 2026)
- Grunderwerbsteuer: 3,5–6,5 % (je nach Bundesland) (Stand: April 2026)
- Maklerprovision (geteilt seit 2020): je 1,5–3,57 % (Stand: April 2026)
- Dauer Grundbuchübertragung: ca. 6–12 Wochen nach Notar (Stand: April 2026)
- Auflassungsvormerkung: schützt ab Tag des Notartermins (Stand: April 2026)

| Lage | Kaufpreis/m² | Kaltmiete/m² | Bruttorendite |
|---|---|---|---|
| Innenstadt / Jakobervorstadt | 4.000–6.000 € | 13–16 € | 3–3,5 % |
| Lechhausen / Hochfeld | 2.800–4.200 € | 11–14 € | 3,5–4,5 % |
| Haunstetten / Göggingen | 3.200–4.800 € | 11–14 € | 3,5–4 % |
| Pfersee / Oberhausen | 2.500–3.800 € | 10–13 € | 4–5 % |
Augsburg als Investment: Stärken und Schwächen
Lassen Sie die Immobilie vor dem Kauf von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen (ca. 500–1.000 €). Das ist bei gebrauchten Objekten Pflicht. Typische Baumängel die Gutachter finden: Feuchtigkeit im Keller, Schimmel hinter Verkleidungen, Risse im Fundament. Ein Gutachten kann den Kaufpreis um 10.000–50.000 € senken.
- München-Nähe: S-Bahn S3 in 28 Min nach München Hauptbahnhof
- Uni Augsburg: 20.000 Studierende wachsend
- Industrie: MAN, KUKA (Robotik), Premium Aerotec (Airbus)
- Kaufkraft: Deutlich unter München aber über Bundesdurchschnitt
- Bayern 3,5 % GrESt: Niedrigster Steuersatz bundesweit
Für Cashflow: Cashflow-Rechner.
Augsburg: München-Überlauf und Investmentstrategie

Augsburg profitiert erheblich vom München-Überlaufeffekt. Wer in München nicht kaufen kann oder will, kauft in Augsburg und pendelt mit der S3 in 28 Minuten. Das treibt sowohl Kaufpreise als auch Mietpreise. Investorenstrategie Augsburg: Lechhausen und Oberhausen bieten die günstigsten Einstiege mit 4–5 % Bruttorendite. Haunstetten ist familienfreundlich — für langfristige Mietverhältnisse gut. Innenstadt und Jakobervorstadt: Höchste Mieten, aber auch höchste Kaufpreise und niedrigste Rendite. Augsburg-Spezifika: Augsburg hat eine Mietpreisbremse (Bayern hat sie für Ballungsräume aktiviert). Kulturhauptstadt 2024 hat Außendarstellung verbessert. Wasserkanäle UNESCO-Welterbe 2019: Touristenattraktion und Imageboost. Checkliste: Bayern 3,5 % GrESt. WEG-Protokolle bei Altbauten. S3-Nähe als Lagekriterium. Für Eigenkapital: Eigenkapital berechnen.
Augsburg: Marktentwicklung und Vergleich mit München
Augsburg vs. München: Kaufpreise München: 6.000–12.000 Euro/m². Augsburg: 2.500–6.000 Euro/m². Das bedeutet für Investoren: Wer für 400.000 Euro in München eine 40–50 m² Wohnung kauft, kauft in Augsburg eine 70–90 m² Wohnung. Gleicher Arbeitsmarkt über S3. Mieternachfrage in Augsburg ist auch durch München-Überlauf gespeist. Leerstandsquote: Unter 2 % in zentralen Lagen. Preisentwicklung: Augsburg-Kaufpreise sind 2022–2023 weniger stark gefallen als München — gutes Zeichen für Stabilität. Langfristprognose: Augsburg wächst demografisch kontinuierlich. Als UNESCO-Wasserkultur-Stadt auch touristisch attraktiver geworden. Für Tilgungsrechner: Tilgungsrechner.
Wichtige Infos für Käufer: Grunderwerbsteuer nach Bundesland | AfA-Abschreibung
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Marktdaten Augsburg 2026
| Kennzahl | Wert (April 2026) | Bewertung |
|---|---|---|
| Kaufpreis Ø (€/m²) | 3.500–5.800 € | mittel |
| Kaltmiete Ø (€/m²) | 11–15 € | mittel |
| Kaufpreisfaktor Ø | 22–29x | attraktiv |
| Nettomietrendite Ø | 3,5–5,0 % | akzeptabel |
Markttrend 2026: stabil, Bayern-Lage schützt vor großen Rücksetzern.
Mikrolage-Tipps: Die besten Stadtteile in Augsburg
Oberhausen, Hochzoll: renditestarke Stadtteile (4–5,5 %). Maximilianstraße-Umgebung: renditetechnisch schwach, aber wertstabil.
Für wen eignet sich Augsburg als Kapitalanlage?
- Renditefokus: Gute Möglichkeiten in mehreren Stadtteilen
- Wertzuwachs: Etablierte Innenstadtlagen
- Eigenkapitalbedarf: Ca. 61,000 – 139,000 € für eine 70-m²-Wohnung
- Risikoprofil: moderat
Kaufnebenkosten nach Bundesland
| Bundesland | Grunderwerbsteuer | Gesamte Nebenkosten Ø |
|---|---|---|
| Bayern | 3,5 % | ca. 7–9 % |
| Sachsen | 3,5 % | ca. 7–9 % |
| Hamburg | 4,5 % | ca. 8–10 % |
| Hessen | 6,0 % | ca. 10–12 % |
| NRW / Brandenburg | 6,5 % | ca. 10–13 % |
Der Markt hat sich seit 2022 zugunsten der Käufer verschoben. Preisverhandlungen von 5–15 % sind in vielen Regionen wieder möglich — besonders bei sanierungsbedürftigen Objekten oder länger am Markt stehenden Angeboten. 2026 sind die Chancen für Kapitalanleger besser als seit Jahren: niedrigere Preise als 2021/22, leicht gesunkene Zinsen, und ein strukturelles Wohnungsdefizit das die Mietpreise stützt. Wer jetzt qualitätsbewusst kauft, investiert in ein window of opportunity.



