Landshut: Der Hidden Champion im Münchener Speckgürtel
- Metropolen (A-Lage) Nettomietrendite Ø: 2,0–3,5 % (Stand: April 2026)
- B-Städte Rendite Ø: 3,5–5,5 % (Stand: April 2026)
- C-Lagen Rendite Ø: 5,0–9,0 % (Leerstandsrisiko!) (Stand: April 2026)
- Bevölkerungswachstum DE: +0,3 % p.a. (Zuwanderung) (Stand: April 2026)
- Wohnungsneubau 2024: nur ca. 250.000 (Ziel: 400.000) (Stand: April 2026)

Landshut (ca. 73.000 Einwohner) ist die Kreisstadt des Landkreises Landshut und liegt nur 60 km nordöstlich von München — Pendlerzeit per Bahn: 45–60 Minuten. Das macht Landshut zu einem natürlichen Ausweichmarkt für München-Pendler. Kaufpreise: 3.200–5.000 Euro/m². Mieten: 13–17 Euro/m². Bruttorenditen: 4–5 %. Bayerische Grunderwerbsteuer: 3,5 % — wichtiger Kostenvorteil.
Was Landshut von anderen München-Speckgürtel-Städten unterscheidet: Es hat eine eigenständige Wirtschaft und Identität — nicht nur Schlafstadt für München. BMW, Wacker Chemie und verschiedene Mittelständler sorgen für lokale Beschäftigung unabhängig von München. Das macht die Nachfrage robuster.
Stadtteile und Investment-Fokus
Kaufen Sie nicht nur nach Rendite, sondern nach Zukunftsfähigkeit der Stadt: Ist die Wirtschaft diversifiziert? Gibt es Hochschulen? Wie ist die Bevölkerungsprognose bis 2035? Eine 8-%-Rendite in einer schrumpfenden Industriestadt kann trotzdem ein schlechtes Investment sein, wenn der Leerstand in 10 Jahren bei 20 % liegt.
Innenstadt und Altstadt: Historisch wertvoll, gute Infrastruktur, Kaufpreise 4.000–5.500 Euro/m². Für Wertstabilitätsinvestoren. Achdorf und Schönbrunn: Wachsende Stadtteile mit neueren Wohngebieten, solider Familien-Nachfrage. Münchener Au: Gute Anbindung nach München, besonders für Pendler interessant. Kaufpreise 3.500–4.500 Euro/m². Als Investor: 2–3-Zimmer-Wohnungen in Bahnhofsnähe für München-Pendler sind die verlässlichste Mietergruppe. Für die Renditeberechnung: Kaufpreisfaktor-Rechner und Bruttorendite-Rechner.
Landshut vs. München: Die Investitionsentscheidung

Für 500.000 Euro bekommst du in München eine 60-m²-Wohnung mit 3–3,5 % Rendite. In Landshut bekommst du für 500.000 Euro zwei 2-Zimmer-Wohnungen mit zusammen 4,5–5 % Rendite und deutlich besserem Cash-Flow. Das macht Landshut für Cash-Flow-Investoren deutlich attraktiver — bei fast identischer Pendler-Nachfrage-Qualität.
Landshut als Investitionsstandort: Chancen und Risiken im Detail
Landshut bietet eine interessante Doppelrolle: Eigenständige Mittelstadt mit eigener Wirtschaft UND Pendler-Destination für München. Das macht den Markt stabiler als reine Pendler-Städte. Praktische Investitionsstrategie: 3-Zimmer-Wohnungen in Achdorf oder Nikola (Stadtteile mit guter ÖPNV-Anbindung) kaufen und an Familien vermieten die in München arbeiten aber in Landshut günstiger wohnen. Kaufpreise: 280.000–380.000 Euro. Mieten: 1.100–1.400 Euro kalt. Bruttorendite: 4,2–4,8 %. Bayern-Grunderwerbsteuer 3,5 % beachten. Was Investoren übersehen: Landshut hat eine eigene Universität (Hochschule Landshut) mit ~5.000 Studierenden — ein stabiles Segment für kleine Wohnungen. Wer das berücksichtigt, findet in Landshut mehr Stabilität als der erste Blick vermuten lässt. Für die Finanzierungsplanung: Tilgungsrechner.
Wichtige Infos für Käufer: Grunderwerbsteuer nach Bundesland | AfA-Abschreibung
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Standortanalyse: So bewertest du eine Stadt als Kapitalanlage
- Schritt 1: Bevölkerungsprognose 2035 prüfen: wächst, stagniert oder schrumpft die Stadt?
- Schritt 2: Wirtschaftsstruktur analysieren: Ist die Stadt von einem Arbeitgeber abhängig?
- Schritt 3: Leerstandsquote recherchieren: < 3 % = Nachfragemarkt, > 5 % = Vorsicht
- Schritt 4: Mietpreisentwicklung der letzten 5 Jahre: steigen Mieten über Inflation?
- Schritt 5: Infrastruktur prüfen: ÖPNV, Schulen, Einkauf — das ist was Mieter wollen
Rendite-Vergleich Städtekategorien 2026
| Städtekategorie | Kaufpreis Ø €/m² | Nettomietrendite Ø | Leerstandsrisiko |
|---|---|---|---|
| A-Städte (Mü, Hh, Ffm) | 7.000–12.000 € | 1,8–3,0 % | sehr gering |
| B-Städte (Nürnberg, Leipzig) | 2.500–5.500 € | 3,5–5,5 % | gering |
| C-Städte (Kleinstädte) | 1.000–3.000 € | 5,0–9,0 % | mittel–hoch |
| D-Lagen (schrumpfende Städte) | 300–1.500 € | 8,0–15,0 % | hoch |
Die Hierarchie der deutschen Immobilienmärkte ist in Bewegung. Während Metropolen teuer bleiben, profitieren B-Städte von einem strukturellen Bedeutungsgewinn: Remote-Work-Migration, Hochschulausbau und Infrastrukturinvestitionen stärken Hannover, Nürnberg, Leipzig und Dresden. 2026 gilt: B-Städte mit Bevölkerungsplus und diversifizierter Wirtschaft sind die attraktivsten Kapitalanlage-Standorte. C-Lagen (schrumpfende Städte) nur für erfahrene Investoren mit Leerstandstoleranz.



